Begegnungszentrum
wir in süderwisch e.v.

Die Geschichte vom Stadtteil und des Vereins: Wir in Süderwisch e.V.

Im Jahre 2000 wurde unser Verein "Wir in Süderwisch e.V." gegründet.

Süderwisch ist auch der Name des Stadtteils, in dem unser Verein tätig ist. Dieser Stadtteil entstand in den 1950er Jahren, um Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach dem 2. Weltkrieg aufzunehmen.


In den 1960erJahren kamen Quartiere hinzu für Familien, deren Väter bei der Bundeswehr dienten. Die Wiedervereinigung Deutschlands brachte auch dem Bundeswehrstandort Cuxhaven eine drastische Reduzierung seiner Truppenstärke und in deren Folge die Verödung ganzer Wohnblocks im Stadtteil Süderwisch, gefolgt von weiteren Schließungen der ohnehin nur wenigen Läden. In den billig gewordenen Wohnraum setzte man die, die ohnehin nicht viel haben: Sozialhilfe- und Hartz-IV-Empfänger, alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern und zunehmend Aussiedlerfamilien und später Migrantenfamilien.


Die daraus resultierenden Probleme waren nicht zu übersehen, wurden aber in Verwaltung und Politik der Stadt nicht zur Kenntnis genommen. Aber: Es gab und gibt in diesem Stadtteil Menschen, die sich engagieren, die in der Vielzahl der Nationalitäten und Ethnien nicht in erster Linie ein Problem, sondern eine Chance sehen, die sich allerdings nicht automatisch und von selbst realisiert.


Im März 1997 gründete Pastor Engler eine Stadtteilrunde, die regelmäßig zusammenkam und sich mit den Problemen im Stadtteil beschäftigte und die sich heute noch regelmäßig trifft. Und am 22. März 2000 gründeten 17 Leute den Verein, dessen Name Programm sein sollte: "Wir in Süderwisch".


Im November 2014 konnten wir mit Begegnungs- und Freiwilligenzentrum neue Räumlichkeiten am Schneidemühlplatz beziehen und sind so im Zentrum des Stadtteils angekommen und sichtbar.


Seit September 2016 wird unser Stadtteil über das Bundes- und Landesprogramm „Soziale Stadt“ gefördert. Das wird eine Verbesserung der Infrastruktur bewirken und die Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil steigern.

 

Wir versuchen, im Stadtteil eine Anlaufstelle zu sein, den Menschen Perspektiven zu eröffnen und Freude zu verbreiten. Wir haben schon vieles erreicht und arbeiten auch z.Z. an verschiedenen Projekten!